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Rezension: Montagsmenschen von Milena Moser
Sonntag, den 18. März 2012 um 18:00 Uhr
MontagsmenschenMilena Moser erzählt in ihrem neuen Roman ergreifend und feinsinnig die Geschichten der Montagsmenschen:

Ted, der gutmütige Lehrer, der sich nach Liebe und Anerkennung sehnt und sich nichts mehr wünscht, als seiner kleinen Tochter ein guter Vater zu sein.

Marie, die kluge Ärztin, gefangen in einem Doppelleben. Gefangen in einer unerfüllten Ehe mit einem gutaussehenden Schauspieler und in ihrer Rolle als Stiefmutter seiner pubertierenden Tochter.

Poppy, die Mutter zweier Söhne, tagtäglich darum bemüht, in ihrem Leben einmal etwas so zu machen, wie alle anderen es von ihr erwarten. Einmal zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein, das ist Poppys grösster Wunsch.

Sie alle haben etwas gemeinsam: Sie lieben Yoga und sie sind die Montagsmenschen. Jeden Montag besuchen sie die Yogaklasse von Nevada, der knochigen und enthaltsam lebenden Yogalehrerin, deren Körper ihr plötzlich nicht mehr gehorchen will.
Sie stand im Hund, und sie fiel auf die Schnauze. So beginnt das erste Buchkapitel und man könnte fast denken, dass Nevadas Fall aus dem herabschauenden Hund ihr eigenes und ebenso das Leben der anderen Montagsmenschen gewaltig aus dem Gleichgewicht bringt.

Milena Moser ermöglicht ihren Lesern ein nahes, persönliches Kennenlernen der Protagonisten. Ihre Geschichten sind aus dem Leben gegriffen, die Beschreibungen der einzelnen Situationen umfangreich bis ins kleinste Detail. Egal ob Nevada, Ted, Marie oder Poppy, in jeder Person steckt etwas, mit dem man sich identifizieren kann. Die Montagsmenschen wollen geliebt, respektiert und anerkannt werden. Sie wollen nichts mehr, als ein friedliches Leben führen und gute Menschen sein. Dunkle Geheimnisse werden ans Tageslicht befördert, Menschen sterben, Krankheiten überschatten den Alltag, Seelen werden neu geboren. Die Geschichte jeder einzelnen Person ist fesselnd, tragisch, berührend. Die Montagsmenschen wachsen einem ans Herz. Man fühlt sich mit ihnen verbunden und entwickelt Verständnis und Mitgefühl für ihre Handlungen, ihre Gedanken und ihre Erlebnisse.
Die Beobachtungsgabe von Milena Moser ist mehr als nur beeindruckend. Durch ihre ausführlichen Schilderungen fühlt man sich als Leser als Bestandteil der Geschichte. Mitten drin, statt nur dabei – neben Nevada, auf der Yogamatte, im herabschauenden Hund oder im Krankenhaus, als Patientin von Marie.

Fazit:
Dieses Werk ist anders, als ihre bisherigen Veröffentlichungen. Sanfter, berührender, ernster. Für mich persönlich mit Abstand das beste ihrer Bücher.

→ Montagsmenschen von Milena Moser wurde mir freundlicherweise vom Verlag Nagel & Kimche und Blogg dein Buch zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank!

 
Eigene Autorenseite auf Facebook
Donnerstag, den 08. März 2012 um 13:02 Uhr

Anja Wyser, die Autorin von Der Letzte war zu viel, hat jetzt eine eigene Autorenseite auf Facebook. Warum? Weil sie mit Hochdruck an ihrem zweiten Roman arbeitet und auf diesem Weg die Leserinnen und Leser am Besten erreichen und informieren kann.

autorenseite-fb

Also sofort "liken" und immer auf dem neusten Stand bleiben :) Herzlichen Dank für euren Support!

 
Buchtipp: 5 Tage Liebe von Adriana Popescu
Dienstag, den 06. März 2012 um 12:37 Uhr

5tageliebe

Der Debütroman von Adriana Popescu handelt von Jonas Fuchs, der sich auf dem Junggesellenabschied seines besten Freundes unsterblich in Maya verliebt. Hört sich nach einer ganz normalen Liebesgeschichte an, ist es aber nicht. Maya ist eine Nutte – eine strippende Nutte. Zudem glaubt Maya nicht an die grosse Liebe. Sie ist der Meinung, dass eine gute Beziehung maximal fünf Tage dauern kann. Mit viel Herz und grossem Engagement bemüht sich Jonas darum, Maya vom Gegenteil zu überzeugen.

5 Tage Liebe ist mehr als „Pretty Woman“ der heutigen Zeit. Diese moderne Liebesgeschichte regt zum Nachdenken an, rührt zu Tränen und lässt auch das Schmunzeln nicht zu kurz kommen. Eine Achterbahn der Gefühle, ständig irgendwo zwischen Hoffen und Bangen, Kämpfen und Verzagen, Lächeln und Tränen.

www.5-tage-liebe.de

 
Der Letzte war zu viel im Meissner Aarau
Sonntag, den 04. März 2012 um 19:54 Uhr

Der Letzte war zu viel wurde in der Buchhandlung Meissner in Aarau gesichtet. Was für ein toller Anblick - direkt neben berühmten Schweizer Autoren und Autorinnen :)

Der Letzte war zu viel im Meissner Aarau Der Letzte war zu viel im Meissner Aarau
www.meissner.ch
 
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